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28. September 2020
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Bitcoin verstehen

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Um Bitcoin zu verstehen, müssen wir unser jetziges Geldsystem verstehen

Inspiriert vom Büchern wie “Der Bitcon Standard” und “”Der größte Crash aller Zeiten”, wie auch von Vordenker und Visionären über Blockchain und Kryptowährungen, werde ich kritisch unser derzeitiges Geldystem darstellen. Bei der unglaublichen weltweit selbstproduzierten Verschuldung userer maroder Finanzsysteme fällt es mir nicht schwer zu zeigen, warum Bitcoin die bessere Alternative ist. Wir stehen nämlich kurz vor einem Finanzkollabs. Um Bitcoin zu verstehen, müssen wir jedoch vorher unser jetziges Geldsystem verstehen.

Gold zu staatlichem Geld

Gold war jahrhundertelang weltweit das Mittel für Zahlungsabwicklungen und Wertspeicher. Die Undurchführbarkeit die Menge signifikant zu erhöhen, machte es wertstabil. Der Wert wurde durch den Markt ermittelt und nicht durch einen Dritten.

Als im 19. Jahrhundert Finanztransaktionen über große Entfernungen zunahmen, wanderte das Gold in die Hände der Zentralbanken. Während des Goldstandards hielten die Menschen mit Gold besicherte Papierbelege oder stellten Schecks gegen Gold aus, ohne physisches Gold tatsächlich bewegen zu müssen.

Ab den Zeitpunkt als Staaten fortlaufend Gold von den Menschen beschlagnahmten und das eigene Geld ausgab, war es nicht mehr möglich Geschäfte auf Basis von Gold zu machen. Dafür wurde die Geschäfte mit nationalen Währungen durchgeführt, durch diese sich Probleme durch Währungsschwankungen ergaben.

Wie der Staat die Kontrolle übernahm

Über Jahrhunderte nach den primiven Geldern, wie Steinen, Muscheln oder Perlen, waren Geldsysteme, wie Metalle und Münzen (Kupfer, Silber, Zinn) meist an Gold gekoppelt. Nach dem Ersten Weltkrieg ging die Ära zu Ende, in der Zahlungsmittel durch den freien Markt geregelt wurden und eine neue Ära der staatlichen Instutitionen als Vermartter des Geldes begannen sich zu etablieren. Innerhalb kurzer Zeit wurde der Bevölkerung der FIAT-Standard mit ausgegebenem Papiergeld vom Staat auferzwungen. Zentralbanken übernahmen das Monopol und zwangen die Menschen dazu, staatliches Geld zu verwenden. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Wert, das Angebot und der Zinssatz von den Staaten verwaltet und geplant. Einzig und allein war es das Ziel, mit bisher durch Gold gedeckte Zahlungsmittel abzusetzen und die Monopolstellung zu übernehmen.

Durch die Abkehr vom Goldstandard, staatlicher Kontrolle und Sozialisierung der Wirtschaft zeigte sich bereits einige Jahre später beim großen Crash 1929 das Politik und Zentralbanken das “neue Geldsystem” in eine unglaubliche Wirtschaftskrise gestürzt hatten.

Staatliche Regulierung beim Geld rächten sich auch die folgenden Jahre. Währungsmanipulationen führten zu Spannungen zwischen den Wirtschafsmächten.

Anfang des 20. Jahrhunderts stiegen die Goldreserven der Zentralbanken in hohem Mase an, da viele Staaten das Gold der Bevölkerung beschlagnahmte und die Bevölkerung zwang, staatliches ausgebenes Geld zu verwenden.

Derzeit verfügt die EZB (Quelle: gold.org) über rund 504,8 Tonnen Gold in Reserven.

Unser jetziges Geldsystem

Ich möchte zu Beginn die Aussage von Andreas M. Antonopoulos zitieren “he children born today may never know a world where banks control money.” Er meint, dass von Staaten ausgegebenes und kontrolliertes Geld, wie wir es kennen, schon in naher Zukunft ein Ende finden werden. Vorbei soll es sein mit staatlich kontrolliertem Geld, den Machenschaften der Zentralbanken durch die Niedrigzinspolitk, dass Politik und Zentralbanken neues Geld in beliebiger Höhe einfach produzieren können, der dauerhaften Nullzinspolitik, ja sogar Negativzinsen, die staatlich organsisierte Geldentwertung unaufhörlich weiter geht und der Staat uns damit langfristig enteignet.

Zitat aus “der Bitcoin Standard”

“Im Grunde versuchen die meisten Staaten ihre Währung abzuwerten, um ihre Exporte steigern und sich alle über die “unfaire” Manipulation zu beklagen. Tatsächlich verarmt jedoch jedes Land die Bürger, um seine Exporte anzukurbeln und das BIP zu steigern, und beschwert sich, wenn andere Länder das selbe tun. Die ökonomische Unwissenheit wird nur durch die verlogene Heuchelei der Politiker und Ökonemen übertroffen, die diese Floskeln nachplappern. Internationale Währungsgipfel werden einberufen, bei denen die Staats- und Regierungschefs versuchen, über die akzeptable Abwertung der Währung des anderen zu verhandeln…

 

…Nichts davon wäre notwendig, wenn die Welt nur auf einem einzigen, soliden und globalen Währungssystem beruhen würde, das als globale Abrechnungs- und Maßeinheit für den Wert dient und das es Produenten und Verbraucher weltweit ermöglicht, eine genaue Bewertung ihrer Kosten und Einnahmen vorzunehmen sowie die wirtschafltiche Rentabilität von der Regierungspolitik zu trennen.”

Was ist staatliches Geld?

Staatliches Geld kann in seinem Bestand jederzeit erhöht werden (Geld drucken), was zur Vernichtung der Krauftkraft und zu Verarmung führt.

Ein ständiger Zuwachs von staatlichem Geld bedeutet nichts anders als eine kontinuierliche Abwärtung der Währung, die das Vermögen von uns Menschen mindert, jedoch diejenigen begünstigt, die es in beliebiger Menge drucken können.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, das das Geld auf deinem Konto in Wirklichkeit gar nicht dir gehört. Das der Staat dir jederzeit dein Geld konfizieren und dich in die Armut stürzen kann. Wir machen uns keine Gedanken darüber, weil wir es einfach nur so gewohnt sind.

Die Lösung muss und wird sein, die Ablösung von monetärem, weichem und zentralem Staatsgeld hin zu unmonetärem, hartem, dezentralen Geld. Geld wird in Zukunft ein integriertes Protokol im Internet sein, das von JEDEM Mensch JEDERZEIT und ÜBERALL HIN transferiert werden kann und vorallem du der alleinige Eigentümer bist. Bitcoin bringt alle diese Eigenschaften mit.

Das Problem des staatlichen Geldes

Die Lebensdauer staatlichen Geldes ist unweigerlich begrenzt. Die Lebensdauer ist die durch die variable Menge, Abwertung , Rezessionen, Inflation und Kaufkraft begrenzt. Die Zentralbanken tun so, als ob sie alle diese Dinge bekämpfen würden, untergraben jedoch gleichzeitig den Wert ihres eigenen Geldes. Bisher war nur Gold in der Lage dieses Problem zu lösen, da es niemanden ermöglicht sein Angebot künstlich aufzublähen.

W ir alle sind im 20. Jahrhundert in einer Welt aufgewachsen, in der wir uns nur schwer vorstellen können individuelle Freiheit und Verantwortung selbst zu übernehmen und nicht der staatlichen Autorität zu überlassen. Muß unser Geld überhaupt vom Staat verwaltet werden? Ich glaube, nein! Der grösste Irrsinn ist heute, das jeder glaubt, dass der Staat die Geldmenge verwalten muss. Diese Denkweise wird heute von niemanden in Frage gestellt! Die Politik freut sich und redet uns eine heile Welt vor, während sie uns auf der anderen Seite in die Armut treibt! Die Zentralbanken, die das Geld ausgeben sind das eigentliche Problem – geben sich jedoch als Lösungsanbieter aus. Wirtschaftliches Handeln wie von jedem Bürger, jedem Unternehmen und auch den öffentlchen Haushalten erwartet, scheint für Zentralbanken nicht zu gelten.

Tatsächlich ist es heute so, das viele Menschen ohne Arbeitgeber oder staatliche Unterstützung nicht zurecht kommen würden. Sie brauchen jemanden, der ihnen alles vorgibt und kontrolliert!

Benötigte Änderungen sind allgegenwärtig

Die Lage ist prikär. Der Unterschied zwischen Arm und Reich vergrößert sich. Den etablierten Volskparteien laufen seit Jahren die Wähhler davon. Das Vertrauen in Politik, Medien Zentralbanken schwindet weiter.  ist Die Politk ignoriert  weiter. Wir stehen vor revolutionären Veränderungen

Wir brauchen ein besseres Finanzsystem.

Die Schuldenblase wird bald platzen

Zu keiner Zeit war die globalel Verschuldung höher als jetzt. Von 2000 bis 2019 haben sich die Schulden weltweit auf schwindelerregende 250 Billioinen USD verdreifacht. Das sind 318 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Während sich nämlich das weltweite BIP gerade mal auf 84,74 Billionen USD beläuft. Das heißt, es gibt weltweit dreimal mehr Schulden, als die gesamte Menscheit an Wertschöpfung erarbeiten kann.

Prominente Statements zum möglichen Zusammenbruch des Finanzsystems:

  • Jim Reid, Stratege Deutschen Bank, 11/2019: “Die wachsenden Zweifel an der Nachhaltigkeit staatlicher Währungen angesichts einer höheren Inflation könnten dazu führen, dass mehr Menschen auf digitale Vermögenswerte zugreifen” – Artikel lesen

Durch die negativ verzinsten Anleihen zahlt Deutschland keine Geld mehr für seine Schulden, ja es bekommt sogar welches. Derzeit (Stand: Dez. 2019) 2.- Euro pro geliehenen 1.000.- Euro, die über 10 Jahre geliehen werden.

Die erste Erwähnung von Bitcoin

Im November 2008 gab der bis heute unbekannte Satoshi Nakamoto bekannt, das er ein neues vertrauenwürdiges Zahlungssystem entwickelt habe, das vollständig Peer-to-Peer (Kommunikation unter Gleichen, bezogen auf ein Rechnernetz) und ohne Dritte (Banken) funktioniert. Damit war ein System erfunden, das Zahlungen mit digitalem Bargeld tatsächlich funktionierten.

Die 1.  registrierte Zahlung mit Bitcion wurde im Oktober 2009 auf einer Internetbörse akzeptiert, als 5.050 Bitcoins für eine Rechnung über 5,02 Dollar bezahlt wurden. In dieser Zeit fungierte Bitcoin lange Zeit als Zahlungsmittel unter Programmieren.

Im Mai 2010 bezahlte jemand 10.000 Bitcoins (25,- Dollar) für zwei Pizzen. Mit diesem Prozess hatte Bitcoin einen Wert als Tauschmittel erreicht.

Wie wir alle wissen ist seit dieser Zeit das Bitcoin-Netzwerk unglaublich gewachsen und der Wert eines Bitcoin erreichte Höhen, die damals noch unvorstellbar gewesen wären.

Aus all diesen Gründen ist Bitcoin das bessere Geld, es erfüllt alle Bedürfnisse eines kompexen Finanzsystems, nicht weil es eine Kryptowährung ist, sondern weil Bitcoin niemandem gehört,  keiner zentralen Authorität untersteht und so niemand über das Schicksal entscheiden kann.

Bitcoin Halving alle 4 JahreKontinuierliches knapperes Angebot bestimmt in der Regel den Preis (Angebot und Nachfrage). Die Grafik zeigt das Bitcoin Halving, das alle 4 Jahre stattfindet und die Belohnung der Miner für jeden gefunden Block im jeweiligen Zeitraum halbiert. Waren es von 2009 bis zum 28.11.2012 noch 50 BTC per Block, hat sich die Belohnung am 28.11.2012 auf 25 BTC halbiert, am 09.07.2016 auf 12.5 BTC je Block halbiert und im Mai 2020 wird sich die Belohnung auf 6.25 BTC je Block erneut halbieren. So werden im Jahr 2024 beim übernächsten Bitcoin Halving nur mehr 3.125 BTC je Block ausgegeben. Richtet sich, wie bisher, der Bitcoin Kurs nach dem Halving, ist aus der Grafik zu ersehen, welche unglaublichen Höhen der Kurs die nächsten Jahre erreichen könnte.

Warum Bitcoin?

Als erste Form von digitalem Geld gilt für Bitcion allen Menschen Zugang zu souveränem Geld zu ermöglichen und damit wirtschaftlich0e Freiheit zu erlangen. Bitcoin-Besitzer können auf der ganzen Welt große Geldbeträge austauschen, ohne dafür jemanden um Erlaubnis fragen zu müssen. Bitcoin kann weder von politischer noch krimineller Seite behindert, zerstört oder beschlagnahmt werden und wird niemandem aufgezwungen. Bitcoin ist damit die erste technische Geldystem, das der Überwachung durch dritte entkommen kann.

Die Akzeptanz von Bitcoin ist derzeit noch verschwindent gering, bietet jedoch Menschen eine günstige Alternative, staatlichen Restriktionen zu entkommen und das Vermögen in einem liquiden Wertspeicher ohne Inflaltion zu halten.

Bitcoin vs Gold

Der große Unteschied zwischen Gold und Bitcoins ist, das bei Bitcoin jeder eine eigene Node betreiben kann sowie Geld in unbegrenzter Höhe, ohne Identitätsfeststellung und ohne staatliche Kontrolle versenden und empfangen kann. Bitcoin ist auch nicht materiell, alleinig der private Schlüssel reicht aus, um im Besitz von Bitcoin zu sein. Deshalb ist es viel einfacher Bitcoin zu bewegen, als physiches Gold.

Medien

Seit den Anfängen hat Bitcoin eine unwissende und medienfeindliche Beerichterstattung erfahren, wie es auch anfangs anderen Technologien ging. So wurde Bitcoin seit seiner Erfindung fast 400 mal für tot erklärt. Stimmen aus Politik und Zentralbanken sehen Bitcoin als Bedrohung für das staatliche Geldmonopol. Andere wollten Bitcoin verändern oder zu stoppen, was jedoch nicht gelingen kann. Doch zum trotz aller dieser Kritiker ist  das Bitcoin-Netzwerk unaufhaltsam weiter gewachsen, haben diese Artikel zur Publisity von Bitcoin beigetragen und die Bitcoin-Anhänger sind weiter gewachsen.

Solange Bitcoin für uns nützlich ist, werden alle versuchen ihn zu verbieten. Doch Bitcoin wird weiter genutzt werden, ob legal oder illegal. Der Einzige Weg Bitcoin zu stoppen wird sein, ein besseren Ersatz dafür zu finden oder die Notwendigkeit seines Nutzen zu umgehen.

Fazit

Bitcoin hat einzigartige Eigenschaften, vorallem durch die Knappheit und Nicht-Manibuliertbarkeit staatlichem Geld überlegen zu sein. Trotzdem wird sich Bitcoin in naher Zukunft wahrscheinlich nicht als Zahlungsmittel durchsetzen, da sich die hohe Preisvoalität als Abrechnungsheit derzeit nicht eignet und das weltweit benötigte Transaktionsvolumen nicht erreicht werden kann. Doch konkurrierend zu Gold, könnte Bitcoin als mittel- und langfristiger Wertspeicher in Zukunft eine attraktive Wahl sein. Das könnte sich jedoch ändern, sollte Bitcoin um ein vielfaches seines derzeitigen Wertes steigern und Menschen, die Bitcoin besitzen und akzetpieren ebenfalls verfielfachen.


Anhang: Das Buch “Der Bitcoin Standard” hat mein Denken über Bitcoin bekräftigt, vehemmenter denn je davon überzeugt zu sein, das freies Geld, wie Bitcoin unser derzeitiges kontrolliertes Geldsysteme ersetzen kann. Aus diesem Grund habe ich das Buch als Recherche-Grundlage für diesen Artikel verwendet und auch Textauzüge im Original (gekennzeichnet) zitiert.

Quellen:

Institute of International Finance
Der Bitcoin Standard
Friedrich & Weik